2019/2020 - Eine Nachfolgerin ist bereits gefunden

Weitere Informationen folgen im September. Wir freuen uns aber alle schon.

2018/2019 - Ruben Hauff

Hallo, ich heiße Ruben und bin 18 Jahre alt. Geboren bin ich in Garmisch-Partenkirchen, meine Familie ist aber nach Gerlingen gezogen, als ich ein halbes Jahr alt war. Hier am Robert Bosch Gymnasium habe ich auch 2018 Abitur gemacht.

 

Wie ich zum Weltladen kam

 

Während meiner Schulzeit, und ganz besonders während der Abiturvorbereitung, habe ich mich nicht wirklich darum gekümmert, was danach kommt. Ich musste ja erst einmal das Abi schaffen. Es war nicht wirklich knapp, aber ein Restrisiko bleibt schließlich immer…

 Dementsprechend klein war dann auch das Stellenangebot im August, als ich anfing, nach einer FSJ/FÖJ Stelle zu suchen. Aber ein Studium anfangen, nur damit man irgendetwas macht, wollte ich auch nicht. Deswegen war ich auch sehr froh, als ich, fast durch puren Zufall, auf die Weltladen Website kam und sah, dass hier schon einmal jemand ein FSJ gemacht hat. Das war Grund genug mich zu bewerben, zumal ich den Fairen Handel, obwohl ich bisher nicht allzu viel damit zu tun hatte, sehr interessant finde. Und ich freue mich wirklich, dass es geklappt hat und ich hier nun mein nächstes Jahr verbringen darf.

 

Was ich mache, wenn ich nicht im Laden bin

 

Meine Freizeit gestalte ich meistens mit Gitarre spielen, lesen, am Computer spielen oder Filme schauen. Ich war auch früher sehr aktiv im Sportfechten, aber dafür fehlt mir momentan ein wenig die Zeit. Dafür treff ich mich immer noch regelmäßig mit den Pfadfindern und den Naturfreunden.

 

Bisheriges Engagement

 

So wirklich viel hatte ich mit dem fairen Handel bisher noch nicht zu tun, außer dass man es ein wenig in der Oberstufe angesprochen hat.  Aber auch schon früher ist mir aufgefallen, das am momentanen weltweiten Wirtschaftssystem sehr viel sehr dringend geändert werden muss, damit alle Beteiligten davon profitieren können (und wir unseren Planeten vor dem totalen Klimazusammenbruch retten können, aber das ist ein anderes Thema). Deswegen bin ich froh, durch den Weltladen meinen Teil dazu beitragen zu können, und einen tieferen Einblick in den Handel zu erhalten.

 

Was danach kommt

 

Wir haben nun Weihnachten, und ich bin mir mittlerweile fast sicher, dass ich ab nächstem Sommer Geografie studieren werde. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt ein wenig Zeit hatte, mich zu entscheiden, aber dafür ist ein FSJ ja genau das richtige. Und danach mal sehen, das kann man jetzt sowieso noch nicht sagen.

 

Ruben

 

2017/2018 - Neele Bunscheit

Ich heiße Neele, bin 18 Jahre alt, evangelisch und wohne mit meinen Eltern, sowie zwei jüngeren Brüdern in Filderstadt.

Bis 2016 habe ich das Eduard-Spranger-Gymnasium (ESG) bei mir im Ort besucht und dort auch mein Abitur gemacht.

Danach habe ich angefangen zu studieren: Germanistik im Hauptfach und Kunstgeschichte im Nebenfach. Aber ich habe gemerkt, dass mir das Studium nicht liegt, weswegen ich mich für ein FSJ entschieden habe.

 

Das FSJ ist erst der Anfang.

Da so ein FSJ aber leider nur ein Jahr geht, habe ich mir auch schon Gedanken gemacht wie es danach weitergehen soll. Mein Plan ist es nach dem FSJ an der Evangelischen Hochschule (EH) in Ludwigsburg soziale Arbeit, internationale soziale Arbeit oder eins von beiden in Kombination mit Diakoniewissenschaften zu studieren.

Als Zugangsvorraussetzung ist ein FSJ erforderlich, was aber definitiv nicht der Grund ist, warum ich mein FSJ im Weltladen mache.

 

Ein Ort der Begegnung.

Im Gegenteil: Ich habe mich für das FSJ im Weltladen entschieden, weil ich den Fairen Handel für ein wichtiges gesellschaftliches Thema halte mit dem sich gerade junge Menschen beschäftigen sollten. Außerdem finde ich, dass ein Weltladen einer der schönsten Orte ist um Menschen zu begegnen und anregende Gespräche zu führen. Ich möchte einfach den Fairen Handel unterstützen, so gut ich kann, denn als "normaler" Mensch ohne Berufserfahrung, ohne gefestigtes Einkommen, habe ich festgestellt, dass es schwierig ist den Fairen Handel kontinuierlich und angemessen zu unterstützen. Daher freue ich mich sehr, dass ich es ab September auf eine so schöne Art und Weise machen darf!

 

Fairer Handel – mehr als nur eine Laune.

Wie man sicherlich schon aus den vorausgegangenen Zeilen ableiten kann, ist der Faire Handel für mich kein Buch mit sieben Siegeln, sondern ein greifbarer und lebendiger Begriff.

Doch das war nicht immer so. Erst 2014 fand ich wirklichen Zugang dazu, als an meiner Schule eine Fairer-Handel-AG gegründet wurde. Dort habe ich mit anderen Schülern, sowie Lehrern und Eltern zusammengearbeitet. Zusammen mit unserem Weltladen vor Ort haben wir Aktionen gestartet und an Projekten teilgenommen, wir haben über den Fairen Handel informiert und Seminare besucht. Dadurch wurden wir im Mai 2016 als Fair-Trade-school zertifiziert.

 

Neue „Kontinente“ entdecken.

Bestimmt fragt sich nun der ein oder andere, was das FSJ im Weltladen für mich noch interessant macht, wenn ich schon Einiges im Fairen Handel erlebt habe: Ich hoffe, dass ich noch sehr viel mehr über den Fairen Handel lernen werde, immer wieder Neues erlebe und freue mich einfach darauf neuen Menschen zu begegnen und mit ihnen zusammen auf ein gemeinsames Ziel hin zu arbeiten: nämlich den Fairen Handel zu verbreiten und zu unterstützen.

 

Auch noch anderes im Kopf…

Und wenn ich nicht gerade den Kopf voll Fairem Handel habe, lese ich sehr viel, schreibe sehr gerne (hauptsächlich Gedichte) oder stehe in der Halle mit meiner Volleyballmannschaft oder betreue meine Kids als Volleyballtrainerin in der Jugend.

 

Ein Hoch auf alles was noch kommt!

Aber jetzt im Moment freue ich mich auf jeden Fall auf das nächste Jahr, bin Gott sehr dankbar für diese Chance und bin gespannt, was die kommende Zeit für Abenteuer und Herausforderungen für mich bereithält.

Neele